Christopherusfahrt
Diese Traditionsveranstaltung darf auch 2021 nicht fehlen
Die Christophorusfahrt hat im Aufklärungsbataillon 6 schon eine lange Tradition und wurde bereits 1962 mit Interesse verfolgt. Am 25. September 2021 war es wieder soweit: Die jährliche Christophorusfahrt des Bataillons stand an. Dieses Jahr standen sich vier Teams gegenüber, um in den kameradschaftlichen Wettstreit um den begehrten Pokal zu treten. Tatkräftig zur Seite stand hier in der Durchführung die katholische Militärseelsorge aus Plön mit Pfarrer Heuermann und Pfarrhelfer Hanecken.
In dieser Konstellation begann die Christophorusfahrt im Kasino des Bataillons. Nach der Begrüßung und einem stärkenden Frühstück begann der Wettstreit mit der ersten Aufgabe. Die Teams mussten von einem Holzstamm ein 20 cm Stück absägen, mit der Auflage, dass dieses abgeschätzt werden musste. Nach
dieser ersten Aufgabe im Kasinogarten sollte es weitergehen, um bei der Freiwilligen Feuerwehr Eutin die nächste Aufgabe zu meistern. Bevor die Motoren angeworfen werden sollten, wurde durch Pfarrer Heuermann der Schutz vom Namenspatron der Fahrt, dem Heiligen Christophorus, erbeten indem er Plaketten mit dessen Ebenbild verteilte und diese segnete.
Unter himmlischen Schutz wurde nun die Fahrt aufgenommen. Bei der Freiwilligen Feuerwehr angekommen, wurden die Teams vor die Herausforderung gestellt, einen Parcours der Jugendfeuerwehr in möglichst kurzer Zeit zu überwinden. Die Schwierigkeit bestand hier nicht nur in dem Überwinden der Hindernisse nach Zeit, sondern in dem abschließenden Bekämpfen eines Brandes mit einer Handpumpe, dargestellt durch Dosen.
Anschließend wurde die Fahrt in Richtung Bujendorf fortgesetzt, um dort die Fertigkeiten am Luftgewehr beim „Geselligen Verein von Bujendorf“ zu zeigen. Wenn auch das Abzugsgewicht der Luftgewehre am Anfang eine Herausforderung war, stellte sich jedoch nach den ersten Schüssen ein Trefferbild ein, mit dem man sich nicht verstecken musste. Dann ging die Fahrt weiter in Richtung Plön, um das traditionelle Kanurennen durchzuführen. Allerdings mit einem Zwischenstopp an der Bräutigamseiche, an welcher der Heilige Christophorus für jeden Teilnehmer einen Brief hinterlegt hatte. Aufmerksam auf diesen Umstand wurden wir durch Herrn Pfarrer Heuermann, welcher wohl einen guten Draht zu ihm hat.
An der Marineunteroffizierschule ging es aufs Wasser, jedes Team mit einer 4er Besatzung in einem Kanu im Wettstreit um den Pokal. Um es mit den Worten Caesars zu sagen:
„Das Kanu ist gerudert worden“. Nachdem alle Stationen
gemeistert waren, kamen die Teilnehmer zum Grillen im Kasino zusammen. Hier wurde das Siegerteam, von denen sich einige nun bereits zum dritten Mal auf dem Pokal verewigen können, gekürt. Somit einen herzlichen Glückwunsch an Oberstleutnant Fetzer, Major Wittgenstein, Major Kießlich, Hauptmann Zigelski und Hauptmann Ebsen.
OL Heiser