Die Kameradschaft Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“ ist in Eutin, Schleswig-Holstein, beheimatet.

Sie besteht aus ehemaligen und den jetzt aktiven Angehörigen des Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“ und den Angehörigen des Kavallerieregimentes 14 und seiner Traditionsverbände: Dragoner-Regiment 13, 17 & 18, sowie dem Husaren-Regiment 15 & 16. Die Kameradschaft verfolgt ihre Ziele unter Bejahung des freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates. Sie ist parteipolitisch wie konfessionell neutral. Mitglied kann jeder Soldat des Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“ werden sowie:
  • alle Soldaten und ehemaligen Soldaten der Reserve die seit 1958 im Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“ ihren Dienst geleistet haben sowie deren Ehefrauen
  • alle ehemaligen Soldaten des Kavallerieregiments 14 und seiner Traditionsverbände sowie deren Ehefrauen und Angehörigen
  • Personen, die sich dem Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“ verbunden fühlen und sich um das Bataillon verdient gemacht haben

Die Geschichte des Magazins "Der Aufklärer" ...

… begann im April 1962, initiiert durch den Herausgeber Oberst Hermann, der auf 8 Seiten Kurzberichte und Informationen für das Bataillon und Reservisten zusammen trug. Die vorherschenden Themen waren der Einmarsch in Eutin und der erste Katastropheneinsatz an der Westküste aber auch die Eutiner Geschäftswelt wurde in den Prozess eingebunden.

Fehlende Erfahrung wurde durch Engagement wett gemacht ...

… und zwar von den damaligen „Machern“, welche Bataillonsangehörige, Reservisten, Ehemalige und Mitglieder der damaligen Traditionsverbände waren. Die Firma Struve Druck produzierte die damaligen Ausgaben noch auf „normalem“ Zeitungspapier.

Aus den Machern wurden Redakteure, aus der Zeitung ein Magazin und überhaupt hat sich der Aufklärer durch definierte Ziele und viel Erfahrung zu einem professionellem Produkt entwickelt.

Zeit für Veränderungen

Von 1962 – 1968 wurde eifrig am „Aufklärer“ gearbeitet, doch dann gab es eine Pause, die erst 1978 endete. Im gleichen Jahr wurde die Kameradschaft gegründet, die neuen Wind in viele Bereiche brachte, unter anderem auch in das Mitteilungsblatt, welches unter dem neuen Herausgeber, die Kameradschaft, wiederbelebt wurde. Oberst Hermann und Oberstleutnant Rath entwickelten ein Konzept und definierten Ziele, was neue Berichte mit dem Focus auf die Kameradschaft und das Bataillon hervorbrachte.

Die Bundeswehr nahm damals nicht an Auslandseinsätzen teil sondern erfüllte die Verteidigungsaufgabe und war damit auch gut ausgelastet.

Zu den damaligen Berichten gehörten Neuerungen, wie den Luchs der den Hotchkiss ersetzte und den Leopard, der den M48 ersetzt. Es wurde über Katastropheneinsätze berichtet, genau wie über Schießplatzaufenthalte in Kanada oder Übungsplatzaufenthalte in Bergen-Hohne, Munsterlager oder der Senne bei Bielefeld.

Bis heute müssen die Redakteure leider auch über Unfälle, Verletzte und Tote berichten oder an diese gedenken und erinnern.

Der digitalisierte Aufklärer...

… präsentiert sich in Form eines neuen Designs und einer Homepage, die 2011 an den Start ging. 2016 haben wir beides erneuert. Das Design der Druckausgabe wurde etwas aufgefrischt, während die Homepage komplett neu erstellt wurde, was insofern nötig war, da die Nachfrage nach einer smartphonetauglichen Darstellung immer größer wurde, nicht zuletzt durch die Soldaten in den verschiedenen Auslandseinsätzen.

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