Grußwort 1. Sprecher – 02/2022
Liebe Kameraden
2022- was für ein Jahr! Am Anfang dachten wohl alle, dass Corona im Griff sei und man langsam mit der 3G Regel im Gepäck in einer „neuen Normalität“ angekommen sei.
Aber dann kam der Krieg in der Ukraine, eine Aggression mit Ansage, mit all seinen weltweiten gravierenden Auswirkungen. Aber man hat es nicht glauben wollen – es kann nicht sein – was nicht sein darf. Man war wohl in vielerlei Hinsicht zu blauäugig und gutgläubig als kritisch und weitsichtig.
Die Bundeswehr – ausgepresst wie eine Zitrone – wurde kürzlich kommentiert. In vielen Gesprächsrunden haben wir ehemaligen Soldaten dies mit Kopfschütteln und Unverständnis beobachtet. Jetzt findet ein Umdenken statt. Aber es dauert und mit Geld
alleine ist es nicht getan. Es ist eine Einstellungssache, kämpfen können und kämpfen wollen!
Die Folgen der sogenannten Zeitenwende erleben wir alle jeden Tag in den verschiedensten Facetten. Nicht nur wir als Bürger und ehemalige Soldaten, auch das Bataillon ist mittendrin. Die Bezeichnungen der NATO-Missionen eFP (enhanced Forward Presence = verstärkte Vornepräsenz) und eVA (enhanced Vigilance Activities = verstärkte Wachsamkeits-Aktivitäten) zeigen dies deutlich. Die Schlagworte aus dem 19. Jahrhundert von „Blut, Schweiß und Tränen“ sind keine Worte mehr von heute, aber dass die Zukunft härter, teurer und herausfordernder wird, hat wohl jeder begriffen.
Ich hoffe, dass Sie das vergangene Jahr trotz Allem in akzeptabler Weise erlebt haben und dass Sie sich auf die neuen Umstände einstellen konnten.
Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen in erster Priorität Frieden und Gesundheit. Alles Andere entwickelt sich dann – sicher ist aber auch: einen Status ante Bellum , einen „Vorkriegszustand“ wird es wohl nicht mehr geben. Die Zeiten ändern sich.
Für uns als Kameradschaft heißt dies, dass wir im vor uns liegenden Jahr wieder soweit wie möglich an unserem vertrauten Veranstaltungsrhythmus zurückfinden, auch, um immer wieder Möglichkeiten des Austauschs und des Gesprächs mit den aktiven Kameraden zu schaffen, um Fragen stellen zu können und Informationen aus erster Hand zu erhalten, um ein Gespür für die Entwicklungen im Bataillon entwickeln zu können. Ich möchte Sie ermuntern: nutzen Sie diese Möglichkeiten.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein friedvolles und gutes neues Jahr, mit Optimismus und frohem Herzen! Bleiben oder werden Sie gesund! Halten Sie Verbindung mit uns – schreiben Sie mir per Post oder per Mail und nehmen Sie an den Treffen und Veranstaltungen des Bataillons und der Kameradschaft teil. Ich hoffe, wir sehen uns.
Dazu rufe ich Ihnen ein aufmunterndes Horrido zu!
Packen wir`s an- das neue Jahr!
Ihr
Walter Hertz, 1. Sprecher
2022- was für ein Jahr! Am Anfang dachten wohl alle, dass Corona im Griff sei und man langsam mit der 3G Regel im Gepäck in einer „neuen Normalität“ angekommen sei.
Aber dann kam der Krieg in der Ukraine, eine Aggression mit Ansage, mit all seinen weltweiten gravierenden Auswirkungen. Aber man hat es nicht glauben wollen – es kann nicht sein – was nicht sein darf. Man war wohl in vielerlei Hinsicht zu blauäugig und gutgläubig als kritisch und weitsichtig.
Die Bundeswehr – ausgepresst wie eine Zitrone – wurde kürzlich kommentiert. In vielen Gesprächsrunden haben wir ehemaligen Soldaten dies mit Kopfschütteln und Unverständnis beobachtet. Jetzt findet ein Umdenken statt. Aber es dauert und mit Geld
alleine ist es nicht getan. Es ist eine Einstellungssache, kämpfen können und kämpfen wollen!
Die Folgen der sogenannten Zeitenwende erleben wir alle jeden Tag in den verschiedensten Facetten. Nicht nur wir als Bürger und ehemalige Soldaten, auch das Bataillon ist mittendrin. Die Bezeichnungen der NATO-Missionen eFP (enhanced Forward Presence = verstärkte Vornepräsenz) und eVA (enhanced Vigilance Activities = verstärkte Wachsamkeits-Aktivitäten) zeigen dies deutlich. Die Schlagworte aus dem 19. Jahrhundert von „Blut, Schweiß und Tränen“ sind keine Worte mehr von heute, aber dass die Zukunft härter, teurer und herausfordernder wird, hat wohl jeder begriffen.
Ich hoffe, dass Sie das vergangene Jahr trotz Allem in akzeptabler Weise erlebt haben und dass Sie sich auf die neuen Umstände einstellen konnten.
Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen in erster Priorität Frieden und Gesundheit. Alles Andere entwickelt sich dann – sicher ist aber auch: einen Status ante Bellum , einen „Vorkriegszustand“ wird es wohl nicht mehr geben. Die Zeiten ändern sich.
Für uns als Kameradschaft heißt dies, dass wir im vor uns liegenden Jahr wieder soweit wie möglich an unserem vertrauten Veranstaltungsrhythmus zurückfinden, auch, um immer wieder Möglichkeiten des Austauschs und des Gesprächs mit den aktiven Kameraden zu schaffen, um Fragen stellen zu können und Informationen aus erster Hand zu erhalten, um ein Gespür für die Entwicklungen im Bataillon entwickeln zu können. Ich möchte Sie ermuntern: nutzen Sie diese Möglichkeiten.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein friedvolles und gutes neues Jahr, mit Optimismus und frohem Herzen! Bleiben oder werden Sie gesund! Halten Sie Verbindung mit uns – schreiben Sie mir per Post oder per Mail und nehmen Sie an den Treffen und Veranstaltungen des Bataillons und der Kameradschaft teil. Ich hoffe, wir sehen uns.
Dazu rufe ich Ihnen ein aufmunterndes Horrido zu!
Packen wir`s an- das neue Jahr!
Ihr
Walter Hertz, 1. Sprecher