Die Konstanzbahn in Munster

Nur etwas für „Kämpfer“? - Der Stabzug on Tour

Ende August war der Stabszug in Munster auf der „Konstanzbahn“, eine ganz besondere Ausbildungs- und Trainingsanlage. Aber was ist das genau?

2 Soldaten kurz vor dem Abstieg. Die sonne scheint, beide lachen, einer zeigt den Daumen nach oben
Sie sind der Meinung - Das ist Spitze! OTL B. StFw S. am Abgrund

Die Konstanzbahn besteht aus 14 Hindernisgruppen und ist eine Hindernisbahn mit besonderen Anforderungen an die körperliche Leistungsfähigkeit und Kondition. Sie erfordert Mut und Selbstüberwindung des einzelnen Soldaten sowie die Zusammenarbeit im Trupp unter psychischer und physischer Belastung.

Sie wird auch deshalb gern die „Bahn zur Selbstüberwindung“ genannt, das heißt, man stellt sich verschiedensten Herausforderungen an den Hindernissen, z.B. einem dunklen Tunnel-/ Röhrensystem, dem Schwinghindernis, Balancieren über einen ehemaligen Kugelfang, Seilrutsche, uvm. Nach wie vor ist der 30 m Turm, für uns Flachland-Tiroler das absolute Highlight. Zunächst geht es über Treppenstufen zur obersten Plattform. Aber nicht um die schöne Aussicht zu genießen: dort angekommen heißt es für viele sich erst einmal in der Höhe zu akklimatisieren, durchzuatmen, bevor es dann senkrecht, im 90 Grad Winkel rückwärts an dem Turm von außen wieder runter geht – ja richtig: Abseilen. Gut, für die Geübten und die Gebirgsjäger ist es vielleicht noch nicht einmal ein warm up, doch für „Ersttäter“ und um in Übung zu bleiben sind die 30 m völlig ausreichend.
Viele die skeptisch dem Turm gegenüber standen, möchten sich dann sofort noch einmal abseilen! Der Turm kann süchtig machen – Spaß macht es aber allemal.

Auf ein Wiedersehen in 52°59‘32.8“N 10°02‘04.6“E.

StFw S.