WHITE PERSEVERANCE
Gefechtsübung der 1. Kompanie
Anfang Mai 2023 führte die 1. Kompanie die Gefechtsübung WHITE PERSEVERANCE im standortnahen Übungsraum und mit Teilen auf dem Standortübungsplatz Eutin durch. Im Vordergrund stand dabei das taktische Beziehen des Alarmsammelraumes sowie die logistische Versorgung aus dem Einsatzraum heraus.
Tag 1
Nach Erhalt des Marschbefehls bereiteten die Soldaten zügig alles vor, um zur befohlenen Zeit marschbereit zu sein. Das Erkundungskommando rollte los und stellte die Aufnahme der Kräfte sicher. Der Marschweg betrug zwar nur 20km, trotzdem wurde ein technischer Halt eingelegt, um Ausbildungsmängel zu erkennen und die Standards der Kompanie zu verfestigen. Nach der Aufnahme bezogen die Teileinheiten ihre Räume und sofort wurde Arbeitsbereitschaft hergestellt. Schnell kam es dazu, dass Alarmposten und Streifen Auffälligkeiten in der Bevölkerung meldeten, die Ausspähversuche durch die „wislanische Minderheit“ im Raum führten dazu, dass die Achtsamkeit der Sicherung nicht abnahm.
Vor dem Hintergrund des Litauen-Auftrages übte parallel zu unserer Übung unsere gemischte eVA-Kompanie. Also hieß es für die Betriebsstoffgruppe in den Auftrag zu gehen und deren Realversorgung sicherzustellen.
Tag 2
Im Schwerpunkt des zweiten Tages stand für die Soldaten des Technischen Zuges und des Materialbewirtschaftungszuges die Abwehr feindlicher Kräfte. Sie wurden mit dem klaren Auftrag beauftragt, eine Versorgungsstrecke anzulegen, Instandsetzungsarbeiten durchzuführen und die Betriebsstoffversorgung anderer Einheiten sicherzustellen. Mit voller Entschlossenheit und Einsatzbereitschaft begaben sich die Soldaten in ihre zugewiesenen Einsatzräume, bereit, die ihnen gestellten Aufgaben zu bewältigen. Doch auf den Marschstrecken trafen sie auf eine simuliert feindliche Präsenz, die ihre Fähigkeiten und ihr Können auf die Probe stellte. In dieser herausfordernden Situation zeigten die Soldaten ihr Geschick und ihre Professionalität, indem sie sich den Feindkräften entgegenstellten und ihre Mission erfolgreich abschlossen. Ihre guten Leistungen sind das Ergebnis intensiver Vorbereitung und Ausbildung, die bereits im März während des Übungsplatzaufenthaltes in Altengrabow stattfand. Durch die Vertiefung der dort erworbenen Grundlagen konnten die Soldaten ihre Fähigkeiten weiterentwickeln und unter realistischen Bedingungen anwenden. Dies stärkte nicht nur ihr Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten, sondern auch den Zusammenhalt und die Effektivität der Einheit insgesamt. Diese Erfahrungen sind von unschätzbarem Wert und werden zweifellos zu einer verbesserten Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit der Soldaten in zukünftigen Missionen beitragen.
Tag 3
ALARM!
Ein feindlicher selbstständiger Aufklärungstrupp stößt auf unseren logistischen Einsatzraum. Alle Soldaten beziehen zügig und ohne Hektik die befohlenen Stellungen und können die Feindkräfte neutralisieren. Danach wurde es Zeit, den Einsatzraum zu verlassen. Vor Marschbeginn wurden die Grundsätze für den Marsch und technischer Halt wiederholt, um erkannte Mängel vom Hinmarsch „weg zu üben“. Die Ausbildung fruchtete. Der Rückmarsch verlief nochmal deutlich besser und wir konnten mit gutem Gewissen die Übung beenden.
Danke
Wir möchten unserer Patengemeinde Bujendorf und allen Beteiligten vor Ort ein besonders herzliches Dankeschön aussprechen. Ohne die Unterstützung und die unkomplizierten Absprachen, wäre eine Übung in dieser Form nicht möglich gewesen. Hier zeigt sich die tiefe Verwurzelung des Verbandes in Ostholstein welche den Teilen der ersten Kompanie hervorragende Übungsbedingungen ermöglichte.
Hptm Nico L.