Es geht voran

Fortschritte bei der Infrastrukturentwicklung

Getreu dem Motto … „und täglich grüßt das Murmeltier“ … sind auch in der Oberst – Herrmann – Kaserne die Maßnahmen zur Infrastruktur allgegenwertig. Schon bei der Einfahrt in die Kaserne sieht man, dass teilweise mehr Baufahrzeuge und
Fahrzeuge von Handwerksunternehmen auf den Straßen und Wegen stehen, als militärische Fahrzeuge.

Warum? Weil es voran geht.

In den letzten 2 Jahren hat es einige Fertigstellungen von Bau-projekten gegeben, an denen schon sehr lange „gewerkelt“ wurde. Im Juli wurde das Gebäude 31 (Kompanieblock der 3. Kompanie) mit dem „Haus der Betreuung“ – als eine Dachorganisation für die militärische Seelsorge, der Familienbetreuungsstelle, die Lotsen für einsatzgeschädigte Soldaten und Soldatinnen, den Inklusionsbeauftragten, das Betreuungsbüro oder auch Freizeitbüro genannt und den DBwV fertiggestellt.

So konnte die 3. Kompanie nach nunmehr 15 Jahren wieder in ihr „altes Zuhause“ zurückkehren und hat seine Teileinheiten und Züge nun wieder unter einem Dach. In diesem Gebäude befinden sich zusätzlich das Büro des Unterstützungspersonals Kasernenkommandant, das Infrastrukturbüro, der Arbeitsraum für zeitlich begrenzte externe Dienststellen (z.Bsp. der Betriebsarzt oder Teile des Heimatschutzregimentes), die Bibliothek und die militärhistorische Sammlung, welche beide noch derzeitig neu gestaltet werden und hoffentlich Anfang 2025 dann eröffnet werden können. Ebenso soll im kommenden Jahr das Gebäude einen „Platz der Begegnung“ unter Leitung des evangelischen Militärpfarramtes und den Kompanieplatz 3. Kompanie bekommen…, ach und natürlich wird es noch neu angestrichen.

Auch die neue Ausbildungs – und Instandsetzungshalle KZO / Luna für die 4. Kompanie konnte in diesem Jahr im April übernommen werden und die Teile der 4. Kompanie können nun ihre Arbeiten in der neuen Halle verrichten. Nach 12 Jahren der Planung und des Bauens wurde diese Halle fertiggestellt. Jetzt hoffen wir mal alle, dass die neuen Trägerfahrzeuge für die Systeme dann auch durch die Hallentore passen. Wir sind da sehr zuversichtlich.

Schon im Jahr 2022 konnte das neue Waffenkammergebäude übernommen werden. Ein besonderes Projekt, dass zur Entlastung aller Dienststellen innerhalb der Kaserne geführt hat. Die neue Wache mit dem Wachgebäude und den Arrestzellen, wird in diesem Jahr noch fertiggestellt und vermutlich dann mit Beginn des kommenden Jahres als die neue Hauptzufahrt in die Oberst – Herrmann Kaserne funktionstüchtig sein. Die Zufahrtsstraße bekommt den Namen „Holsteinweg“ und die Liegenschaft die Hausnummer 1. Der Zugang über die Oldenburger Landstraße ist dann nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad möglich. Ein weiteres sehr besores Projekt ist das neue Unterkunftsgebäude 24, welches bereits im Jahr 2023 übernommen wurde und in dem nun 84 Einzelunterkünfte nach modernem Standard vorhanden sind. Aber lassen sie sich nicht verunsichern, natürlich haben wir auch weiterhin 4er,6er,8er und 10er Personenstuben. Dieser Tradition bleiben wir selbstverständlich treu.

Viele Baustellen sind noch im Gange und es kommen noch einige dazu. Das Gebäude 14 (ehemalige 5./Kompanie) wird im kommenden Jahr abgerissen und als neues Unterkunftsgebäude für 81 Unterkünfte aufgebaut.

Das Gebäude 13, der 2. Kompanie wird, nach einem 1 jährigen ungeplanten Baustopp, nun hoffentlich im Jahr 2025 fertiggestellt.

Die Gebäude 32a (Kraftfahrausbildungszentrum Eutin) und 32b (derzeit als Interimsgebäude aufgrund der Baumaßnahme Gebäude 14) werden in den kommenden Jahren saniert.

Das Gebäude 40 (Kasino) wird wohl auch zu den Projekten gehören, die sich sehr lange hinziehen, denn die Entscheidung, die auf ministeriellen Ebenen im Oktober 2023 getroffen wurde, ist leider wieder im Mai 2024 zurückgenommen worden und die Verhandlungen beginnen erneut.
Hier leistet das BAIUD Kompetenzzentrum Kiel, vor allem die Abteilung K1, momentan Schwerstarbeit, um dieses Projekt wieder „auf die Bahn“ zu bekommen.

Im kommenden Jahr wird dann begonnen, die „Rohre unter der Erde“ zu sanieren. Dies führt zu vielen Maßnahmen in der  Kaserne, die mit allen Nutzern eng abgestimmt werden und koordiniert werden.

Tja, und dann…das Beste kommt zum Schluss. Es ist ja da noch die größte Baumaßnahme für die Oberst – Herrmann – Kaserne. Die Erweiterung des Kasernengelände und somit der Umbau des gesamten technischen Bereiches und der Sportanlagen. Ich darf auch hier berichten, dass es vollbracht ist. Wir erweitern die Kaserne um ca. 22 ha. Die Planungen der Gebäude, die Baumaßnahmen und die möglichen Ausbauflächen werden nun mit Hochdruck von allen beteiligten Gremien vorangetrieben. Wann allerdings Baubeginn sein kann, vermag ich nicht zu sagen.

Wie sie ja alle wissen, wir sind gründlich, beständig, belastbar und nachhaltig … na ja und manchmal eben etwas zeitintensiver als andere.

Hptm Andreas W.