Der erste Appell in 2022

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus

Der erste Appell im Jahr 2022 wurde mit großem Interesse verfolgt. Die Tribünen waren bei herrlichem Frühlingswetter voll besetzt (Bild), von politischen Vertretern des Bundes und des Landes, den Patengemeinden, der regionalen Wirtschaft und zahlreichen weiteren Gästen. Der Kommandeur blickte in seiner Ansprache auf die ersten Monate des Jahres zurück, mit Schwerpunkt auf die internationale Großübung „ALLIED SPIRIT“ im amerikanischen Übungszentrum in Hohenfels.

Lob mit Bestpreis für den VerpflGrpFhr OF Kries und Herrn Grell vom Kasino für herausragendes Engagement.

Im Ausblick skizzierte der Kommandeur dann aber den Einfluss des Krieges in der Ukraine auf den Auftrag und den Einsatz des Bataillons. Der für einige Wochen geplante Einsatz einer gemischten Aufklärungskompanie (Bild) im Rahmen der „verstärkten Vorneverteidigung – enhanced Forward Presence“ in Litauen wird angesichts der Bedrohung auf mehrere Monate ausgedehnt, immer den realen Krieg vor Augen. Ebenso stand der Einsatz von Feldnachrichtenkräften des Bataillons im Kosovo für das II. Quartal bevor. Zwei wichtige Aufträge in einem scharfen Kontext. Die Kontingente wurden im Rahmen des Appells öffentlich verabschiedet.
Nach dem Rückblick und dem Ausblick folgten Beförderungen und Auszeichnungen von verdienten Soldaten, ein normaler Vorgang, aber Besonders für alle Betroffenen, deren Leistung und Engagement öffentlich gewürdigt wurde. Herzlichen Glückwunsch!
Ein weiterer Höhepunkt waren die Kommandowechsel über den Stabszug von Hauptmann Adrian an Oberleutnant Knoll, über die 1.Kompanie von Major von Wittgenstein an Hauptmann Jirsak und über die 4. Kompanie von Major Kießlich an Hauptmann Wind. Die scheidenden Chefs verabschiedeten sich standesgemäß mit einem Vorbeimarsch vor der Bataillonsfront vom Gefechtsfahrzeug. Ein sehr emotionaler Augenblick! Siehe dazu weitere Berichte in diesem Heft.

Der Appell endete wie gewohnt mit dem singen der Hymen von Schleswig-Holstein und Deutschlands.

W. Hertz