Grünkohlessen

Die Tradition des Grünkohlessens wurde auch 2025 fortgesetzt

Die Veranstaltung um die „Oldenburger Palme“ zog, wie in jedem Jahr, wieder zahlreiche Gäste und Unterstützer des Aufklärungsbataillons und der Kameradschaft in die Truppenküche der Oberst-Herrmann-Kaserne.

Erstmals wurde das Grünkohlessen im Aufklärer 1983 erwähnt, aber es gibt diese gesellige Veranstaltung wohl schon viel länger. Mit dem Essen wollte man sich bei den vielen Freunden und Helfern für deren Unterstützung bedanken – und so ist es auch heute noch. Mittlerweile ist es schon ein fester Termin im Veranstaltungskalender, dass früh im Jahr das Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“ und die Kameradschaft zum geselligen Grünkohlessen in die Kaserne einladen.

Diese sehr beliebte Veranstaltung lockte rund 200 Gäste in die festlich hergerichtete Truppenküche. Am Mittag hatten dort noch die Soldaten ihre Mittagsverpflegung eingenommen, jetzt war sie zum Festsaal für das große Grünkohlessen liebevoll umdekoriert worden. Dafür zeichnete letztmalig der Spieß der 1. Kompanie, Oberstabsfeldwebel Leif Knaak, mit seinen Helfern verantwortlich. Die Organisation für drinnen und draußen war wie immer routiniert und so konnte der Abend in angenehmer Atmosphäre beginnen.

Oberstabsfeldwebel Knaak war in diesem Jahr letztmalig für die Organisation dieses Grünkohlessens verantwortlich, für Oberstleutnant Andreas Fetzer hingegen war es das erste Mal in seiner Verwendung als Kommandeur und Hausherr der Oberst-Herrmann- Kaserne, dass er das Grünkohlessen eröffnete und zu Beginn einige Ehrengäste aus der Bundes- und Landespolitik sowie die Bürgervorsteher und Bürgermeister der Garnisonsstadt Eutin und Bad Schwartau und der Patengemeinden begrüßte. Auch die Repräsentanten vorgesetzter und benachbarter Dienststellen der Bundeswehr und der Behörden wurden herzlich willkommen geheißen. Besonders die Anwesenheit dieser Ehrengäste wertete OTL Fetzer als Beweis für eine gute Vernetzung und Einbindung in der Region und als besondere Wertschätzung für das Aufklärungsbataillons 6 „Holstein“.

Der 1. Sprecher setzte die Begrüßung fort und wandte er sich zunächst der großen „Blaulichtfamilie“ zu.
Er begrüßte die Vertreter der Polizei und der Feuererwehren, des DRK und des THW. Applaus gab es für die Feststellung, dass deren Dienst nicht immer anerkannt und respektiert sei – dass er aber notwendig und alternativlos ist.

Herr Hertz bedankte sich besonders bei den Repräsentanten aus der Wirtschaft, den Betrieben und den Vereinen für die stets bereitwillige Unterstützung der regelmäßigen Paketaktionen für die „Eutiner Soldaten im Einsatz“ oder auch durch die Annoncen in unserer Informationsbroschüre „Der Aufklärer“. Viele Aktivitäten wurden durch diese Unterstützung erst möglich.

Dann wurde es aber auch Zeit für die „norddeutsche Palme mit Beilagen“, mit und ohne Zucker, aber mit reichlich Kasseler, Kohlwurst und Schweinebacke. Es war wie immer ein schönes „Event“ zum Gedankenaustausch und zum „Netzwerken“ oder um sich oft nach Jahren einfach mal wiederzusehen und zu sprechen.

Die Stimmung war so gut, dass Frau Pitzner keine Mühe hatte, mit unserer Schilderhäuschen-Sammelbüchse noch einen ordentlichen Betrag für weitere Betreuungsmaßnahmen einzusammeln. Vielen Dank allen Spendern und auch an Frau Pitzner. Apropos Danken: Ein großes Lob gebührt unserer Küchencrew, die ein super Grünkohl gekocht hat, und unseren umfunktionierten Waffenträgern, die als Ordonnanzen ebenfalls einen tollen Job gemacht haben. Ein großer Dank an Sie alle!
Hertz / OStFw Knaak