Hoher Besuch beim Aufklärungsbataillon 6
Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages informiert sich über die Lage beim AufklBtl 6 „Holstein“
Der 3. Februar 2025 stand ganz im Zeichen des Besuches der Wehrbeauftragten des Bundestages, Frau Dr. Eva Högl.
Nach alter Manier wurde Frau Dr. Högl durch den Kommandeur des Aufklärungsbataillons aufgenommen und in einem ersten persönlichen Gespräch begrüßt. Das obligatorische gemeinsame Foto am „Hotchkiss“ im Anschluss der Begrüßung durfte natürlich nicht fehlen.
Dann ging es an die Arbeit. Zu Beginn stand der Lagevortrag zur Unterrichtung für die Wehrbeauftragte durch den Kommandeur Oberstleutnant Fetzer auf dem Programm. Hierbei wurde Frau Dr. Högl zum einen die hervorragende Integration und Verbundenheit des Verbandes in der Region aufgezeigt und zum anderen in die laufenden und geplanten Infrastrukturmaßnahmen sowie in die Personal- als auch Materiallage eingewiesen. „Die Gespräche, die sich daraus ergeben haben, waren offen und ehrlich“ bestätigte der Kommandeur Ein reger Austausch mit sofortigen Lösungsansätzen aus Sicht der Truppe wurde dankend entgegengenommen.
Nach einer kurzen Pause ging es für die Wehrbeauftragte des Bundestages in weitere Gesprächsrunden. Hierbei lag der Fokus deutlich bei den Gesprächen mit einzelnen Soldaten der jeweiligen Dienstgradgruppen und aus unterschiedlichen Funktionen zu deren Vorstellungen zur Verbesserungen im Dienstalltag, zu Lösungsmöglichkeiten verschiedenster Herausforderungen sowie zur Steigerung der Attraktivität des Soldatenberufes.
Um von der Theorie in die Praxis zu kommen, wurde Frau Dr. Högl in einem Rundgang durch einzelne Arbeits- und Funktionsbereiche vor Ort aufgezeigt, mit welchen infrastrukturellen Herausforderungen das Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“ Tag für Tag den Dienstalltag bestreitet.
Hierbei konnten nochmals die Brenn- und Schwerpunkte in der Liegenschaft vermittelt werden.
Zusammenfassend war es für alle Beteiligten ein gewinnbringender und erkenntnisreicher Besuch. Frau Dr. Högl verabschiedete sich mit dankenden Worten und dem Versprechen, dass die Anmerkungen, Wünsche und Versprechen durch Sie und ihr Team sehr ernstgenommen werden und nicht – wie manchmal unkend angemerkt wird – im Wirrwarr der politischen Geschehnisse untergehen.
OberstLt Michael H.