Die Gerhard-Hilgendorf-Schule STOCKELSDORF hat als ein Schwerpunktthema die berufliche Orientierung der Schüler im Curriculum. Dazu gehört u.a. der sog. „Söhne-Töchter-Tag“, an dem die Kinder der 6. Klasse an zwei Tagen bei einem männlichen und einem weiblichen Angehörigen einen Tag im jeweiligen Beruf des Angehörigen verbringen und so einen ersten Einblick in das Berufsleben bekommen.
Am 26.11.2018 verlegten daher fünf Jungs im Alter von 12/13 Jahren auf den Standortübungsplatz WÜSTENEI, um einen
Einblick in den Soldatenberuf zu bekommen.

Mittagsverpflegung aus dem EPA am Lagerfeuer

Doch lassen wir die Jungs selbst zu Wort kommen:
„Unser Thema hieß „Überleben und Durchschlagen“. Als wir angekommen sind, haben wir über die Überlebensausrüstung
(Anm.: die persönliche Ausrüstung) gesprochen. Dann haben wir uns eine Stelle für ein Versteck ausgesucht und ein Versteck gebaut.
Danach haben wir ein  Lagerfeuer für unser Mittag gebaut und unser Essen aus einer Einmannpackung gekocht. Wir haben heute gelernt, dass, wenn man im Team arbeitet, die Sache viel schneller geht. Wir haben außerdem gelernt, dass man nicht laut sein darf, weil man sonst die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Wir haben auch gelernt, dass es nicht schön ist, in der Kälte zu arbeiten.

Das Versteck wird aufgebaut und getarnt

Ergänzung:
Zusätzlich zu dem genannten Thema haben die Jungs zum Abschluss des Tages eine Stunde lang Übungen zur militärischen Fitness durchgeführt und bewiesen, dass sie tatsächlich gelernt haben, in der Gruppe zusammen- zuarbeiten.
Und entgegen der landläufigen Meinung, dass die Jugend keinen Biss mehr hat, haben diese fünf jungen Herren genau das Gegenteil bewiesen und sich ganz mächtig ins Zeug gelegt. Meinen Respekt haben sie sich auf jeden Fall verdient und lassen mich deutlich positiver in die Zukunft blicken, wenn in Zukunft junge Menschen zur Bundeswehr kommen, die solch eine Einstellung haben, wie diese Jungs.

M Björn Treuschel