Kameradschaft

Oberst Herrmann Kaserne

Die Heimat des Aufklärungsbataillons 6 „Holstein“ trägt seit dem 12. August 2021 den neuen Namen „Oberst-Herrmann-Kaserne“. Fortan ist die Garnison nach dem Gründervater des Bataillons Werner Herrmann benannt, der 1961 als Kommandeur das vormalige Panzeraufklärungsbataillon 6 von Boostedt nach Eutin führte und es hier fest in der Region und der hiesigen Gesellschaft verankerte.

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Als Militärpfarrer in MALI

Die Erfahrungen aus meinem Einsatz in Mali würden wohl eher in ein Buch passen als in einen Bericht, ein dünnes Buch, aber immerhin. Ich möchte hier daher nur ein paar Schlaglichter auf meine Zeit in Koulikoro werfen. Als Militärseelsorger habe ich das 25. Deutsche Kontingent EUTM MLI begleitet, vom 8.4. bis zu, 20.8.21. Ich beginne mit einem Thema, das sich anbietet für die Zeitschrift der Kameradschaft: die Kameradschaft.

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Der Kampf um Usedom

Geländebesprechungen sind seit jeher ein wesentlicher
Bestandteil taktischer Ausbildung, um operative Maß-
nahmen und Abläufe vor Ort zu prüfen und zu bewerten, sie von der Theorie in die Praxis zu übertragen.
Militärhistorische Geländebesprechungen hingegen dienen dazu, taktische Abläufe im Gelände nachzuvollziehen, sich ein Bild zu machen vom Gelände, von der Besonderheiten und Herausforderungen des „Tatorts“ für taktisches
Handeln – und Lehren daraus abzuleiten. Sie ermöglichen aber auch, eine Ahnung von den Herausforderungen und die Leistungen, der Opferbereitschaft, der Verzweiflung, dem Mut und der Tapferkeit der Truppe zu bekommenen, die hier gekämpft hat.

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Kasinogespräch

Kasinogespräch zum Themenkomplex „Soldat und Glaube“
„So wahr mir Gott helfe!“ als Schlusssatz der Eidesformel
deutscher Bundeswehrsoldaten, Feldgottesdienste zu
besonderen Anlässen oder auch die institutionalisierte
Militärgeistlichkeit in vielen Streitkräften zeigt, dass Soldat
und Glauben eng zusammenstehen, wohl weniger
wegen der Religiosität, sondern eher wegen der besonderen
Bedeutung von Moral und Ethik für den Soldatenberuf, aber auch wegen des Trostes, der Kraft und Hoffnung, die
viele Soldaten für den Umgang mit Verwüstung und Leid oder Verwundung und Tod aus der Religion ziehen.
Deshalb die provokante wie erhellende Aussage eines
unbekannten Frontkämpfers:
„Es gibt keine Atheisten in den Schützengräben!“

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GÜZ: Spähaufklärung auf „roter“ Seite

Erstmals haben Eutiner Aufklärer mit Volltruppe an der
abschließenden Vorbereitung der Kräfte für die erweiterte Vornepräsenz (eFP) der NATO in Litauen (Enhanced Forward
Presence) am Gefechtsübungszentrum des Heeres (GÜZ) vom 30. August bis zum 10. September 2021 teilgenommen. Im Rahmen dieser „einsatzgleichen Verpflichtung“ wird das Aufklärungsbataillon 6 „Holstein“ für die 11. Rotation im ersten Halbjahr 2022 eine gemischte Aufklärungskompanie stellen. Kern einer halbjährlichen eFP-Rotation ist ein multi-
nationaler Gefechtsverband, dessen Leitverband in der
11. Rotation wiederum durch das Panzergrenadierbataillon 411 aus Viereck gestellt wird. Die Aufklärer fungieren hierbei als Verstärkungskräfte, die eigens für die Abschlussübung „Iron Wolf“ nach Litauen verlegt werden.

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Übergabeappell

Bei norddeutschem Wetter fand Ende September ein einschneidendes Ereignis für das Bataillon statt. Beim Übergabeappell auf dem Eutiner Marktplatz übergab Oberstleutnant Tobias Aust nach dreieinhalb Jahren das Kommando über „seine“ Aufklärer „von Sechs“ an Oberstleutnant Dr. Hendrik Hoffmann. Neben dem Kommandeurswechsel verließen auch der stellvertretende Kommandeur, Oberstleutnant Andreas Fetzer sowie der Technische Offizier, Hauptmann Michael Jaeck, das Bataillon. Ihre Nachfolger sind Oberstleutnant Sascha Bader und Hauptmann Christian Rösler. Auch der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Eberhard Zorn, gab sich die Ehre, der Kommandoübernahme seines vormaligen Adjutanten beizuwohnen.

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